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Widerrufsbelehrung erstellen
Erstellen Sie hier ganz einfach die Widerrufsbelehrung & Muster-Widerrufsformular für Ihr Projekt!
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So funktioniert der Generator

Verfasst von Marcel Milewski
Zuletzt aktualisiert am: 25.07.2025
Die Widerrufsbelehrung
1. Wozu dient eine Widerrufsbelehrung?
Die Widerrufsbelehrung ist ein gesetzlich vorgeschriebener Bestandteil im Online-Handel. Sie informiert Verbraucher über ihr Recht, einen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Sie schafft Transparenz, schützt Käufer und hilft Unternehmern, Abmahnungen und rechtliche Risiken zu vermeiden.
2. Wer ist zur Widerrufsbelehrung verpflichtet?
Grundsätzlich müssen alle Unternehmer, die Verbrauchern Waren oder Dienstleistungen über das Internet, Telefon oder Katalog verkaufen, eine Widerrufsbelehrung bereitstellen. Ausnahmen gibt es nur in wenigen Fällen – etwa bei individuell angefertigten Produkten oder Dienstleistungen, die sofort erbracht werden.
3. Wie lange ist die Widerrufsfrist?
Die gesetzliche Frist beträgt in der Regel 14 Tage ab Erhalt der Ware oder ab Vertragsschluss bei Dienstleistungen. Wird der Kunde nicht ordnungsgemäß belehrt, verlängert sich die Widerrufsfrist automatisch auf 12 Monate und 14 Tage.
4. Welche Pflichtangaben muss eine Widerrufsbelehrung enthalten?
Eine rechtskonforme Widerrufsbelehrung muss u. a. folgende Punkte klar und verständlich aufführen:
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Hinweis auf das Widerrufsrecht
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Dauer der Widerrufsfrist
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Beginn der Frist
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Folgen des Widerrufs (z. B. Rückzahlung, Rücksendung)
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Informationen zur Kostentragung bei Rücksendungen
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Bereitstellung eines Widerrufsformulars
5. Das Widerrufsformular – warum es wichtig ist
Zusätzlich zur Belehrung muss dem Kunden ein Muster-Widerrufsformular zur Verfügung gestellt werden. Dieses erleichtert die Ausübung des Widerrufsrechts. Es kann online bereitgestellt oder als Download angeboten werden. Das Formular ist zwar keine Pflicht zur Nutzung für Verbraucher, aber seine Bereitstellung ist gesetzlich vorgeschrieben.
6. Ausnahmen vom Widerrufsrecht
Nicht immer gilt das Widerrufsrecht. Typische Ausnahmen sind:
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Maßgeschneiderte oder personalisierte Waren
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Versiegelte Hygieneprodukte nach Öffnung
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Schnell verderbliche Waren (z. B. Lebensmittel)
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Digitale Inhalte, wenn der Kunde ausdrücklich auf das Widerrufsrecht verzichtet
7. Folgen eines Widerrufs – was Unternehmer beachten müssen
Widerruft ein Kunde, müssen Unternehmer den Kaufpreis inkl. Versandkosten erstatten. Der Kunde muss die Ware zurücksenden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Die Rückzahlung muss innerhalb von 14 Tagen erfolgen, nachdem der Widerruf eingegangen ist.
8. Häufige Fehler bei der Widerrufsbelehrung
Viele Unternehmer riskieren Abmahnungen, weil sie:
-
veraltete Mustertexte nutzen
-
das Widerrufsformular vergessen
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unklare oder widersprüchliche Angaben machen
-
Ausnahmen vom Widerrufsrecht falsch darstellen
Eine korrekte Widerrufsbelehrung sollte deshalb regelmäßig überprüft und aktuell gehalten werden.
9. Widerrufsbelehrung erstellen – so gehen Sie auf Nummer sicher
Wer eine rechtssichere Widerrufsbelehrung erstellen möchte, sollte auf geprüfte Mustertexte oder einen Widerrufsbelehrungs-Generator zurückgreifen. Damit wird sichergestellt, dass alle Pflichtangaben enthalten sind, das Widerrufsformular korrekt eingebunden ist und rechtliche Abmahnfallen vermieden werden.
Die Widerrufsbelehrung
2. Wer ist zur Widerrufsbelehrung verpflichtet?
3. Wie lange ist die Widerrufsfrist?
4. Welche Pflichtangaben muss eine Widerrufsbelehrung enthalten?
5. Das Widerrufsformular – warum es wichtig ist
6. Ausnahmen vom Widerrufsrecht
7. Folgen eines Widerrufs – was Unternehmer beachten müssen
8. Häufige Fehler bei der Widerrufsbelehrung
9. Widerrufsbelehrung erstellen – so gehen Sie auf Nummer sicher
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